• leGour

    Stilll ist es geworden in meiner Küche, seit ich angekündigt habe, hier ein bisschen kürzer zu treten. Umso größer meine Überraschung heute, als ich eine mir bekannte Stimme vernahm:

    Willkommen LeGour, fühl Dich wie zu Hause in Deiner Küche. Mach es Dir gemütlich. Was darf ich Dir zu trinken anbieten? Ich habe mir erlaubt, Deinen Kühlschrank in der Zwischenzeit etwas aufzufüllen.
    Hey Mimi! Danke! Meinen Kühlschrank auffüllen? Ha! Da wirst du aber nicht grad viel Platz gefunden haben... Äh, ich hätt gern ein Fiege-Pils.

    legour

    Du hast bisher noch nicht gesehen, wie ich im Kühlschrank stapeln kann. Aber entschuldige, was ist ein Fiege-Pils?
    So genau weiß ich das auch nicht. Ich war mal in Bochum und dortselbst in einer eher kleinen Brauerei-Wirtschaft. Dort hab ich mich köstlich amüsiert über die Einheiten, in denen das Bier serviert wird. "Normal" sind da wohl 0,2l, "groß" sind 0,3l und 0,4l – also nichtmal eine Halbe – ist schon so eine Art "Kingsize". Für meinen Münchner Gaumen waren diese Zahnputzbecher-Maße damals sehr lustig. Entscheidend aber ist, dass mir das Bier supergut geschmeckt hat. Trotz des Münchner Gaumens.

    Wie sieht ein ganz normaler Einkauf bei Dir aus?
    Ja mei, gell, ich geh halt in ein Geschäft rein und kaufe was. Manchmal hab ich auch einen Plan im Kopf. Es wäre ja ungeschickt, Nudeln zu kaufen, wenn ich Kartoffelgratin machen will. Aber meist nehm ich dann auch Sachen mit, die mir einfach gefallen oder mich auf Ideen bringen. Das hat u.a. zur Folge, dass mein Kühlschrank ziemlich voll ist – wie du ja sicher festgestellt hast...

    Ist mir aufgefallen.. Erzähl mal, was hat Dich dazu verleitet, regelmässig fremde Menschen in Deine Küche einzuladen?
    Die Idee selbst ist eigentlich geklaut. Vor 6 Jahren ungefähr, als „Blog“ noch kein Wort war, war ich in einer kleinen Community aktiv, und dort gabs ein Forum, in dem ein Mitglied den anderen einen Fragebogen geschickt und die Antworten dann veröffentlicht hat. Inzwischen gibt es Blogs, und nachdem sich blog.de zur Community entwickelt hat, hab ich das auf meine Art umgesetzt. Angesichts meiner Lieblingsbeschäftigung lag es nahe, das mit einem Küchenevent zu verbinden. - Die Dimension des Projekts hatte ich vor einem Jahr allerdings nicht geahnt. Ich dachte, dass maximal mein "Inner-Circle" da mitmachen würde, vielleicht noch ein paar entferntere Mitblogger. Dank der Frage nach weiterer Einladung hat sich das Ganze dann schnell verselbständigt. Inzwischen besuchen mich Blogger aus der ganzen weiten Welt – besuchten: Denn seit ich den Headertext geändert hab, traut sich wohl keiner mehr, sich den Fragen zu stellen. Und offensichtlich haben sich für mein Projekt ja mehr oder weniger originelle Nachfolger gefunden... ;)

    Wenn Du auf ein Jahr Küchengespräche zurück blickst, welche waren Deine Lieblingsgespräche?
    Auf jeden Fall alle die meiner Blog“freunde“ und anderer, deren Blogs ich schon kannte. Ganz persönlich haben mir die besser gefallen, die sich ernsthaft mit den Fragen auseinandersetzten, als die, die sich eher satirisch damit befassten. Und ganz besonders natürlich das Gespräch mit Merlin, meinem Wunderneffen.

    Und was hat Dir an Ihnen gefallen?
    An allen Interviews gefällt mir, dass ich etwas über den Mensch hinter dem Blogger erfahre. Bei Merlin kommt dazu, dass er unheimlich eloquent ist, auch wenn er im persönlichen Gespräch sonst eher einsilbig antwortet.

    Verstehe. Welche Fragen hättest Du diesen Gesprächspartnern gerne gestellt, wenn Du mehr Freiraum dazu gehabt hättest?
    Das ein oder andere Mal hätte ich sicher gerne nochmal nachgefragt, um auch Hintergründe zu erfahren. Kurzzeitig hatte ich das auch mal überlegt, aber schnell festgestellt, dass es den Rahmen sprengen würde. Und zwar meinen zeitlichen. Ansonsten gäbe es natürlich noch Unmengen von interessanten Fragen – nach einer Weile hab ich mich aber entschieden, bei genau diesen Fragen zu bleiben. Wegen der Übersichtlichkeit und auch, um vergleichen zu können.

    Das kann ich mittlerweile gut nachvollziehen. Aber wo wir uns gerade in Deiner Küche finden, angenommen, Du hättest die Wahl, dass ich Dich bekoche, während wir plaudern. Was würdest Du Dir wünschen?
    Vor allem, dass du danach auch abspülst! :>>
    Beim Essen bin ich nicht so heikel. Schmecken muss es. Insofern ist mir also am Liebsten, du kochst etwas, was du gerne kochst und was dir gelingt. Ob das nun gutbürgerlich oder exotisch ist, ist egal.

    Monsieur, Du erwartest doch nicht, dass es Essen gibt, welches mir nicht gelingt? Aber sag mal, womit hast Du Deinen heutigen Tag verbracht, bevor Du her gekommen bist, um Dich mit Bier abfüllen zu lassen?
    Oh, da ich grade einen Kurzurlaub habe, ist mein Tagesablauf nicht von der Erwerbsarbeit geprägt. Heute war ich nach einem ausgedehnten Frühstück kurz einkaufen. Danach hab ich gespachtelt, was das Zeug hält – nicht, was du denkst, sondern im Wortsinne. Ich habe in meiner Wohnung mehrere Bohrlöcher und einen ziemlich großen Krater in einer Wand zugegipst. Das war längst an der Zeit.
    Dann habe ich eine asiatische Hühnersuppe gemacht (WanTan-Blättchen habe ich blöderweise nicht aufgetrieben, dafür gabs halt Nudeln), mich zu einem Mittagschläfchen hingelegt (vergeblich), dies und das gemacht. Abends war ich mit ein paar Leuten im Kino. „Ein Freund von mir.“ Nett. Als ich heimkam, hatte ich plötzlich und unerwartet Besuch in meiner Küche... (den Rest liest du gerade)

    Und das, wo Du doch eher selten zu Spontaneität neigst. Und wie würdest Du den morgigen gerne verbringen?
    Genau so, wie ich ihn verbringen werde: In meiner Lieblingssauna. Zwar werd ich nicht der Einzige sein, weil ja (hier zumindest) Feiertag ist, aber das macht nichts. Vor das Saunen hat der Herr allerdings noch das Bügeln gesetzt. Aber das finde ich auch sehr entspannend. Kurz: Alles, was zu einem Relax-Tag gehört. Denn am Donnerstag ist der Kurzurlaub auch schon wieder vorbei.

    Womit verdienst Du ab Donnerstag dann wieder Dein Geld?
    So gut wie garnicht. Im sozialen Bereich erhält man nur eine Frustrationsprämie, so eine Art Aufwandsentschädigung. Für diese arbeite ich als diplomierter Sozialarbeiter und Mediator in einer Beratungsstelle. Meine Schwerpunkte sind Erziehungs- und Jugendberatung, außerdem mach ich noch Erziehungsbeistandschaften (das ist so ne Art Supernanny). Eine sehr schöne Arbeit, sehr abwechslungsreich. Und nachdem ich auch schon gut bezahlten Tätigkeiten nachgegangen bin, weiß ich, was mir wichtiger ist – Lebensqualität und Freude an der Arbeit ist nicht durch Geld ersetzbar.

    Womit wolltest Du es als kleiner Junge immer verdienen?
    Ich war noch kurz vor dem Abitur völlig planlos. Eher aus Verlegenheit hab ich dann eine Ausbildung zum Handelsfachwirt gemacht und nichtmal schlecht abgeschlossen. Aber anstatt da Karriere zu machen, hab ich umgesattelt und wollte Pfarrer werden. Leider war das Theologie-Studium ziemlich sprachenorientiert, was nicht grad meine Stärke ist. Nach immerhin sieben Semestern hab ich das Handtuch geworfen. Zumal ich endlich meine wahre Berufung erkannt hatte, die soziale Arbeit.

    Und was treibst du in deiner Freizeit, abgesehen von Sauna und Bügeln?
    Momentan bin ich noch in diversen Gremien der Jugendarbeit aktiv. Das sind zum Teil Relikte aus meiner Tätigkeit davor, die ich aber jetzt nach und nach auslaufen lasse. Alle ein bis zwei Wochen arbeite ich in einem Café als Koch. Das ist ein Freiwilligenprojekt von und für Menschen mit und ohne Behinderung. Das macht mir ganz besonders viel Spaß, zum einen wegen den Menschen da, zum anderen, weil Gastro-Kochen schon lange mein großer Traum ist.

    Wo wir es gerade von schönen Dingen hatten, wie möchtest Du Deinen Lebensabend verbringen?
    Mit Olivenöl, viel Knoblauch, Wein, einer lieben Frau und zahlreichen Enkeln. Irgendwo im Süden.

    Im Jetzt, in welcher Stadt befindet sich da Deine Küche? Und was hat Dich hierhin verschlagen?
    Augusta Vindelicorum. Ich bin vor knapp 7 Jahren hier hergezogen, weil es die einzige Stadt in Deutschland ist, die einen eigenen Feiertag hat ich aus München weg wollte und trotzdem für meine Tochter in Reichweite bleiben wollte. Sie war damals 9 Jahre alt. Inzwischen bin ich großer Fan von Augsburg und kann mir nicht vorstellen, wieder nach München zu gehen.

    Ich hab gestern gelesen, es soll angeblich diese Woche schon schneien. Ich hasse Kälte .. was ist Deine Lieblingsjahreszeit?
    Ich steh nicht auf Extreme. Drum sind mir Frühling und Herbst am Liebsten. Dieses Jahr scheint der Herbst ja auszufallen. Aber der Oktober war wirklich genial. Fast so wie im Süden.

    Wie bist Du eigentlich zum Bloggen gekommen?
    Zuerst hab ich bei blogger.com ein bissl rumprobiert, ohne viel Spaß dabei zu haben. Monate später hab ich in einem Newsletter gelesen, dass blog.de grad am Entstehen ist und Gründungsmitglieder gesucht werden. Ich hab mich registriert. Am nächsten Tag wollte ich mit meiner Tochter entspannt durch die Stadt bummeln – fand mich aber plötzlich mit einem Liegestuhl in der Hand wieder. Den Liegestuhl haben wir in der Gepäckaufbewahrung vom Karstadt zwischengelagert. Zuhause angekommen hab ich mich in ebendiesen auf den Balkon gesetzt, einen Tee getrunken und dieses Wahnsinns-Erlebnis aufgeschrieben. So genau wolltest du das alles wissen, gell? ;)

    Gern sogar noch genauer.
    Wenn Du eine Farbe wärst, welche wärest Du?

    Terracotta

    So genau wollte ich das wiederum nicht wissen ;) . Was würdest Du gerne an Dir verändern, wenn Du könntest?
    Da fallen mir zuerst ein paar eher physische Dinge ein. Ein bisschen mehr Sportlichkeit, die sich auch in der Figur ausdrückt. Eine bessere Körperhaltung. Ich hätt außerdem gerne einige meiner Haare zurück. Dann würde ich gerne länger schlafen können – ich bin Frühaufsteher und Frühschläfer. Und ich wär manchmal gern etwas spontaner.

    Nachdem wir uns darüber unterhalten haben, was Du gerne verändern würdest, was magst Du denn besonders an Dir?
    Meinen Humor, meine Empathie, meine beneidenswerten Soft-Skills. Und meine Hände, die nicht nur schön aussehen...

    ..Sondern auch?
    Naja, ich hab halt eine gute Feinmotorik. Nennt man auch Fingerfertigkeit, glaube ich...*g*

    Was bringt Dich zum Lächeln?
    Am Liebsten ein Lächeln, das ich erwidern kann. Manchmal aber auch die bescheuertsten Dinge wie zB eine rührselige Fernsehwerbung.

    Und was macht Dich so richtig wütend?
    Rücksichtslosigkeit. Gefühllosigkeit. Maßlosigkeit. Möglicherweise die meisten -losigkeiten.

    Wir haben uns ja schon an anderer Stelle zu Genüge über meine Macken unterhalten, jetzt mal Hand aufs Herz, was für welche hast Du?
    Ich werde abends früh müde und geh dann auch ins Bett. Dafür wach ich morgens früh auf.
    Ich gehe nachts aufs Klo.
    Ich esse keine Fertiggerichte.
    Ich bügle alle Klamotten (außer Unterwäsche natürlich).

    ..und welche magst Du bei Frauen?
    Ach Gott. Schon aus strategischen Gründen würde ich niemals offen sagen, eine Macke nicht wenigstens „irgendwie auch liebenswert“ *säusel* zu finden...

    Das war jetzt keine wirkliche Antwort..
    Ich unterhielt mich vorhin schon mit jemand anders über die anstehenden Feiertage, wie verbringst Du denn gerne Weihnachten?

    Genau so.

    Kommen wir zu den schlüpfrigeren Details: Wie können Dir Frauen den Kopf verdrehen?
    Mit braunen Augen, der Rest ist nicht so wichtig.:>> Im Ernst, entscheidend ist das gewisse Etwas. Dazu gehören verschiedene Intelligenzen (soziale, emotionale, kulinarische...), Genussfähigkeit (ganz wichtig) und bestenfalls ein süßes Lachen.

    Angenommen, sie haben braune Augen und dieses gewisse Etwas, wie verdrehst Du ihnen dann ihren Kopf?
    Meistens erst im zweiten Anlauf. Nachdem mich die Natur nicht unbedingt mit den üblichen optischen Reizen ausgestattet hat, musste ich andere Qualitäten entwickeln. Die kommen aber erst zum Vorschein, wenn man mich schon ein bisschen kennt.

    Wie geht es nach dem Kopf verdrehen weiter?
    Wie jetzt – du willst ernsthaft wissen, was zwischen Kopf verdrehen (Frage oben) und Bett (Frage unten) passiert?

    Jap
    Da gibt es keinen Standard – hey, das wär ja schlimm. Schließlich gehören da doch zwei dazu, oder?

    Wenn Ihr dann im Bett landet, begegnet sie einem Tiger oder einer Schmusekatze?
    Einem Schmusetiger. (haha, auf meine sinngemäße Frage haben 90 % geantwortet: „Kommt drauf an“. Das ist ja wohl klar, deswegen ist die Frage eigentlich völliger Mist. Andererseits haben nur wenige die Frage weggelassen. Also, obwohl die Antwort vorhersehbar ist, ist sie doch irgendwie wichtig). Ganz wichtig ist mir Innigkeit. Dazu gehört eine nicht nur körperliche Nähe.

    Nach diesem durchaus interessanten Einblick kommen wir dann wieder zu den etwas ruhigeren Tönen: wie schläfst Du am Liebsten?
    Am Liebsten zu zweit. Seltsamerweise schlafe ich da besser (außer sie schnarcht). In Seitenlage. Und die Decke sollte Komfortgröße haben.

    Wenn Du für einen Tag Teil eines Romans sein könntest, welcher wäre das und warum?
    Da versteh ich die Frage nicht.

    Gut. Setzen wir voraus, Du liest gerne Bücher. In welchem Buch würdest Du gerne einen Tag mitspielen/-leben, wenn Du könntest? Hm.. jetzt verständlicher?Ja ok. - Ohweh... was für eine Frage. Ich antworte mal sehr diplomatisch: In der Bibel. Da ist alles drin, was das Leben an Genüsslichkeiten und Ungenießbarkeiten bereithält. Ersatzweise im Drehbuch von „Harry & Sally“, einem meiner Lieblingsfilme.

    Und bevor ich noch eine Flasche Wein öffne und Dich als Überraschung doch bekoche, eine letzte Frage. Wie wird es mit Deinem Leben nach den Küchenplauderein weitergehen?
    Na, entweder suche ich mir einen anderen Ort zum Plaudern oder eine andere Beschäftigung mit meinen Gästen in der Küche... ;)
    Und was kochst du uns nun?

    Eine andere Beschäftigung? Soso..
    Hm, lass mich überlegen, ich könnte mariniertes, gebackenes Hühnchen mit gebackenem Gemüse und Reis machen? Solltest Du nicht so viel Zeit haben, wäre notfalls auch eine Wan Tan Suppe möglich.

    Ok, ich nehm beides! :>>

    Besten Dank für das Gespräch!
    Ich danke für den freundlichen Überfall, Mimikry!

    Und wer jetzt noch nicht genug hat, geht direkt zu leGour.

  • Alanar

    Willkommen, Alanar! Fühl dich wie zuhause. Was darf ich dir zu trinken anbieten?
    Ersteinmal danke für die Einladung. :) Eine Flasche Mineralwasser oder Orangen-Limonade wäre ganz nett.

    Alanar

    Wo bloggst du und wie bist du dazu gekommen?
    Ich blogge bei myblog.de und bin dort durch meinen alten Weggefährten des Gamepro-Forums Densuke gelandet. Mit dem Bloggen anfangen wollte ich, als ich den Blog auf www.gamestar.de zu lesen begann. Mir gefiel das irgendwie. Weiß auch nicht genau, warum.

    Wie sieht Dein Leben aus? Beschreibe uns mal einen ganz normalen Tag.
    Mein Tag beginnt im Regelfall um 7 Uhr mit Frühstück und den üblichen Hygiene-Aktivitäten. Anschließend geht es bis durchschnittlich 14 Uhr zur Schule. Zuhause wieder angekommen wird zu Mittag gegessen, der PC angeschaltet, das E-Mail-Postfach von Spam befreit und in stets derselben Reihenfolge einige meiner Lieblingswebsites durchgegangen. Am Nachmittag bin ich meist bei einer Nachhilfe- (meine Latein-Note bräuchte einen kleinen Schub) oder momentan auch Fahrschule. An Wochenenden wird dies dann durch Verabredungen mit Freunden ersetzt. Den Tag lasse ich zu guter Letzt wieder am PC ausklingen, wo ich in gemütlicher Runde meist mit Freunden das Online-Rollenspiel "Guild Wars" genieße.

    Was macht dein Leben lebenswert?
    Meine Freunde und diverse Videospiele.

    Freunde deswegen, weil sie mich aufmuntern, wenn etwas schief läuft, mir helfen, mit mir lachen und einfach mit mir Spaß haben. Ganz ehrlich: Ohne meine Freunde wäre mir mein Leben sowas von egal.

    Videospiele deswegen, weil sie mich den manchmal recht niederschmetternden Alltag vergessen lassen, mich motivieren und nicht zuletzt weil man bei vielen in geselliger Runde mit mehreren Freunden eine Menge Spaß haben kann.

    Wo lebst du und womit verdienst du deinen Lebensunterhalt bzw. womit willst du ihn mal verdienen?
    Meinen Lebensunterhalt verdiene ich mir momentan mit "Sohn sein". :D
    Ich würde gerne für eine gewisse Videospielezeitschrift arbeiten. Ein ganz klein wenig Übung im Verfassen von Spiele-Tests habe ich bereits und ich würde mich freuen, das mal sozusagen "professionell" zu machen.

    Was treibst du in deiner Freizeit?
    Entweder spiele ich Videospiele oder ich treffe mich mit Freunden. Um u.a Videospiele zu spielen. ;)

    Was genau befindet sich gerade in deinem Kühlschrank??
    Käse, Salami, Milch, Orangen-Limonade, Karotten... Und noch eine Menge anderes Zeug. ;)

    Da wir in der Küche sitzen – welche kulinarischen Genüsse hau’n dich aus den Socken?
    Es geht nichts über Lasagne. :D

    Wie alt bist du in 15 Jahren und wie sieht dann dein Leben aus?
    Möglichkeit 1: Ich arbeite bei einer gewissen Videpsielzeitschrift, nehme mir fleißig Arbeit mit nach Hause, ich spiele "Guild Wars" Kapitel 33, verabrede mich mit Freunden zu einem allwöchentlichen Zockerabend und lebe ansonsten beinahe so, wie gewohnt.
    Möglichkeit 2: Mit der Ausnahme, dass die Schule durch einen x-beliebigen Job ersetzt und Nachhilfe- sowie Fahrschule ersatzlos gestrichen sind, so wie heute.
    Möglichkeit 3: Unter der Brücke, verarmt, ohne weiteren Lebenssinn.
    Ich persönlich bevorzuge zwar Möglichkeit 1 aber Version 2 würde mir ausreichen. ;)

    Zurück in die Gegenwart. Was kannst du besonders gut?
    Videospiele spielen. Eine dieser Fähigkeiten der Marke "An sich ganz gut, aber eigentlich nutzlos".
    Manche mögen noch behaupten, dass ich relativ gut zeichnen könne, aber ich persönlich sehe das ein wenig anders.

    Welche drei Charaktereigenschaften magst du an dir? Und welche würdest du lieber verschweigen?
    Positiv: Meine Kreativität (weiß Gott, wieviele Spielekonzepte mir schon durch's Hirn schossen :D ), meine Freundlichkeit und meinen leicht kranken Sinn für Humor.

    Negativ: Meine Ungeduld (wer meinem Blog in letzter Zeit beobachtet hat, wird das am Beispiel von "Guild Wars Nightfall" bemerkt haben :D ), meine Schüchternheit und meine gottverdammte Schreckhaftigkeit.

    Welches Buch liest du gerade?
    Zählen Handbücher von Videospielen? Diese lese ich immer unheimlich gerne (auch da spielt "Guild Wars" ganz vorne mit, die Handbücher sind 1A). :D
    Ansonsten lese ich momentan eher schleichend langsam "Resident Evil: Stadt der Verdammten". Auch lese ich gerne Bücher von Ephraim Kishon, zuletzt "Kishons beste Tiergeschichten". Oder auch Manga, falls man das unter "Bücher" packen darf. Der letzte Manga, den ich gelesen habe, war "Death Note" Band 1.

    Was sollten alle über dich wissen?
    Das ich "Guild Wars" mag. :D
    Gut, das wissen eigentlich alle, die mich in irgendeiner Weise kennen.
    Zusaätzlich aber noch, dass hinter der "Guild Wars"-verehrenden Person irgendwo auch ein ganz normaler Mensch steckt.

    Wenn du in Deutschland etwas ändern könntest – was wäre das erste?
    Abschaffung der ewigen Zensur von Videospielen, Filmen und weiteren Medien. Es kann doch nicht sein, dass ein Spiel/Film ab 18 freigegeben ist und trotzdem bis auf's Knochenmark geschnitten wird.
    Darüber hinaus würde ich noch gerne endlich mal den Politikern verbieten, Videospiele in den Schmutz zu ziehen. "Killerspiele" hier, "Mord im Kinderzimmer" da. Leute, beschäftigt euch doch mal mit dem Thema, bevor ihr herummotzt!

    Welche Entscheidung in deinem Leben würdest du gerne rückgängig machen?
    Soll das jetzt eine Lebensbeichte werden? ;)
    Da es leider bisher verdammt viele Entscheidungen waren, an die ich mich größtenteils auch nur noch schwach erinnere, hier nur ein kleiner Auszug: Am 27. Oktober nicht die normale Version von "Guild Wars Nightfall" kaufen, sondern auf die Collector's Edition am Dienstag warten. Spart Geld. "Guild Wars Prophecies" Collector's Edition für gut 40 Euro bei Media Markt kaufen. Nur habe ich damals von "Guild Wars" noch nichts gehört. Häufiger "Guild Wars Nightfall" auf der Games Convention 2006 anspielen. Hätte mehr als nur zwei Fertigkeiten-Anstecker gegeben. Dieses und jenes nicht spontan kaufen. Meine Finanzprobleme wären erledigt.
    Mögen etwas trivial klingen, aber das sind so die Entscheidungen, die mir gerade einfallen und ich letztenendes anders gemacht hätte.

    Du erwähnst ziemlich oft "Guild Wars". Was fasziniert dich so daran?
    Da muss ich weiter ausholen. Im Dezember letzten Jahres zeigte mir ein Freund ein Spiel. Es war ein Online-Rollenspiel, welches, im Gegensatz zu einem bestimmten anderen, keine monatlichen Gebühren verlangte. Er spielte es begeistert, ich schaute ihm dabei über die Schulter. Ein weiterer Freund war auf der Suche nach einem Online-Rollenspiel. Möglichst ohne die berüchtigten Monatsgebühren. Ich erzählte ihm von diesem einen Online-Rollenspiel. Es hieß "Guild Wars". So brachte ich ihm das Handbuch mit, er las es und war überzeugt. Einen Tag später kaufte er es sich. Ich derweil fand gefallen am Handbuch. Schön geschrieben war es. Und schon wollte ich auch mehr sehen. Ich kaufte mir das Spiel ebenfalls. Wir überzeugten noch zwei weitere Schulkameraden und gründeten unsere eigene kleine Gilde.
    Wir waren passend zum Weihnachtsfest des Spiels eingestiegen, die Welt war noch neu für mich und ich erfreute mich an jedem Kilometer, den ich erforschte. Irgendwann kam dann noch die recht schöne Story dazu und die ordentliche Community. Nach ein paar Startschwierigkeiten genoss ich das Spiel in vollen zügen.
    Zumindest bis mitte Januar. Das Spiel fing doch an, mich ein wenig zu langweilen. Ich war dabei, aufzuhören. Doch dann wurde in einer Ausgabe der Zeitschrift Screenfun zu einem Wettbewerb ausgerufen. Man sollte einen Comic aus Screenshots eines Spiels erstellen. "Guild Wars" bot sich an. Ich machte einen sehr kleinen Comic und schickte ihn ab. Ich fand daran gefallen und bastelte weitere Folgen zusammen. Ich veröffentlichte sie auf einem damaligen Platzhalter-Blog, mittlerweile hat der Comic einen eigenen Blog. Die Folge, die ich abgeschickt habe, fand sogar zwei Ausgaben später auf der Heft-DVD platz.
    Im April 2006 kam dann der endgültige Motivationsschub. Im Zuge eines Kreativitäts-Gewinnspiels mit dem Thema "Guild Wars" schickte ich vier Folgen meines Comics an die E-Sports-Abteilung des Senders GIGA. Ich gewann die Collector's Edition des zweiten "Guild Wars"-Spiels "Factions". Durch dieses Erfolgserlebnis bestätigt arbeitete ich weiter an meinem Comic und fand auch immer weiter gefallen am eigentlichen Spiel. Und heute erfreue mich an dem Zusammenspiel mit beliebigen Mitspielern, der schönen Geschichte des Spiels, den fordernden Aufgaben und nicht zuletzt der Erkundung der wunderschönen Welt.

    Warum bist du froh, ein Mann zu sein?
    Das ist eine dieser Fragen, auf die ich partou keine Antwort weiß. Mir ist dasaber eher ziemlich gleichgültig.

    Was möchtest du unbedingt in deinem Leben noch machen?
    Ich möchte unbedingt mal nach Japan reisen. Genauer gesagt, Akihabara, die Technik-Hochburg Japans. Und das vor allem mit reichlich Geld, das alles wahrscheinlich dort bleiben wird. ;)

    Ein schöner Abend endet für dich mit…?
    Einer gemütlichen Runde "Guild Wars". :D

    Du darfst einen Monat an einem Ort deiner Wahl mit einer Bloggerin/einem Blogger deiner Wahl verbringen. Wohin fährst du und wen nimmst du mit?
    Dazu wäre es nicht schlecht, mich ersteinmal mit potentiellen Kandidaten zusammenzusetzen und sie persönlich kennen zu lernen. Einen Ort könnte ich aber spontan nicht ausmachen. Vielleicht ja Japan.

    Welche drei Dinge packst du ins Reisegepäck, weil du nicht darauf verzichten kannst?
    Einen internetfähigen Laptop mit "Guild Wars" natürlich, meinen Nintendo DS mitsamt einem kleinen Paket Spiele und einen Stapel Manga zum Lesen.

    Lass uns ein wenig über dein Liebesleben plaudern. Hast du einen Freund/eine Freundin?
    Nein, ich habe keine Freundin.

    Wie verdrehst du Männern/Frauen den Kopf?
    Wenn ich da eine Methode hätte, dann hätte ich auch eine Freundin. ;)

    Glaubst du an die wahre Liebe?
    Das ist eine dieser Fragen, über die ich noch nie ensthaft nachgedacht habe... Aber ich denke mal, es wird sowas in der Richtung schon geben.

    Ist Bloggen für dich eine rein virtuelle Angelegenheit oder kannst du dir auch den Schritt in die Realität vorstellen, z.B. einen Blogger persönlich kennen zu lernen?
    Obwohl mir da sicher meine Schüchternheit ein Problem bereiten könnte, meine ich doch aber, auch mal einen Blogger, wie z.B. Tiuri oder Densuke auf der Games Convention zum Beispiel mal persönlich treffen zu können.

    “Alanar“ Wie bist Du zu Deinem Nick gekommen – und was bedeutet er?
    Es war einmal ein Spiel. Das hieß "Vampires Dawn". Es gefiel mir. Der Hauptcharakter hieß "Valnar". Ich fing an, eine Geschichte über Vampire zu schreiben. Meine bisher größte Schwäche ist die Namenwahl gewesen. Beim Hauptcharakter wandelte ich "Valnar" ein wenig ab und erschuf "Alanar". Bisher ist dieser Name einer der wenigen, die mir wirklich gefielen. Die Geschichte schrieb ich zwar nie zuende, aber den Namen behielt ich für mich im Internet.

    Verrätst du uns deinen richtigen Vornamen?
    Wenn es weiter nichts ist. ;)
    Mein richtiger Vorname ist "Tjark".

    Besten Dank für das Gespräch!
    Ich habe zu danken. Hat mir Spaß gemacht. :)

    Und wer jetzt noch nicht genug hat, geht direkt zu Alanar.

  • jovelstefan

    Willkommen, jovelstefan! Fühl dich wie zuhause. Was darf ich dir zu trinken anbieten?
    Danke für deine Einladung, du hast es ja nett hier. Bevor ich mich schlagen lasse: Ich würd ein Jever nehmen.

    jovelstefan

    Wo bloggst du und wie bist du dazu gekommen?
    Mein virtuelles Zuhause findet der geneigte Internetnutzer auf jovelstefan.de. Bis vor ein paar Monaten war das noch eine langweilige, contentlose Das-Bin-Ich-Seite, aber seit ich die Lust am Bloggen entdeckt habe, füllt sich das Ganze langsam mit Leben (=Inhalt). Blog-Virus-Lieferant war unter anderem Johnny von Spreeblick, der bei einer Web2.0-Konferenz in Hamburg den Blogger in mir weckte ;)

    Wie sieht Dein Leben aus? Beschreibe uns mal einen ganz normalen Tag.
    Erstmal bin ich ein ganz schlechter Aufsteher. Die Schlummerfunktion ist wohl die meistgenutzte Funktion meines Handys. Wenn mich meine Freundin dann endlich (gegen halb 9) aus dem Bett gejagt hat, schleppe ich mich zur Firma, wo ich zurzeit meine Masterarbeit schreibe, und brauche dann erst mal nen ordentlichen Koffeinschub, Brötchen und ne Frühstücksfluppe. Sonst geht nix. Dann arbeite ich so vor mich hin und versuche mit meiner Arbeit voranzukommen. Danach dann Abendgestaltung nach Bedarf: Lesen, Essen gehen, Fußball spielen, selten Fernsehen, Freunde treffen, bisschen rumprogrammieren, was man halt abends so macht. Wenn ich mich so reden höre, eigentlich ganz schön durchschnittlich, oder?

    Was macht dein Leben lebenswert?
    Das ist einfach: Meine Freundin Sarah!

    Wo lebst du und womit verdienst du deinen Lebensunterhalt bzw. womit willst du ihn mal verdienen?
    Zur Zeit lebe ich in Hamburg, die Monatskohle ist eine Kombination aus Diplomanten“gehalt“, Kindergeld und Elternzuschuss. Nach dem Abschluss würd ich gern in Hamburg bleiben, Berufsziel: Was mit Computern ;)

    Was treibst du in deiner Freizeit?
    Was ich so unter der Woche mache, habe ich ja schon erzählt. Am Wochenende natürlich was trinken, ausgehen. Meist kommt Besuch von außerhalb oder ich fahre selbst jemanden außerhalb besuchen. Oft nach Münster, zum Heimaturlaub. Dort bin ich groß geworden und habe studiert.

    Was genau befindet sich gerade in deinem Kühlschrank??
    Der ist unter der Woche leider immer ziemlich leer, weil ich keine Zeit zum Einkaufen habe. Milch muss da sein. Ein bisschen Aufschnitt. Ich glaub, das war’s schon fast.

    Da wir in der Küche sitzen – welche kulinarischen Genüsse hau’n dich aus den Socken?
    Das kann ich hier gar nicht alles aufzählen, ich esse eigentlich fast alles und alles auch sehr gerne. Ich versuche mal, die Favoriten rauszupicken: Sushi ist klasse, am besten selbstgemacht. Pasta in allen Varianten. Thailändisch, gerne auch ein bisschen scharf. Und ich liebe auch gutes deutsches Essen, Sarahs Papa ist da sehr gut drin: Schweinebraten, Spargel, Frikadellen, Grünkohl usw. Und wie du siehst Süßkram. Jetzt hab ich dir fast alle Gummibärchen weggegessen, sorry!

    Wie alt bist du in 15 Jahren und wie sieht dann dein Leben aus?
    In 15 Jahren bin ich 1,58 Mal so alt wie jetzt ;) Ich will gar nicht wissen, wie mein Leben dann aussieht, dann wär’s ja langweilig. Kinder sollte ich dann schon haben. Selbstständigkeit ist auch ein erklärtes Ziel von mir, hoffentlich nicht erst in 15 Jahren, wenn ich 41 bin. Ups!

    Zurück in die Gegenwart. Was kannst du besonders gut?
    Lachen. Andere zum Lachen bringen.

    Welche drei Charaktereigenschaften magst du an dir? Und welche würdest du lieber verschweigen?
    Ich bin ziemlich spontan, plane wenig. Eigentlich immer nur die nächsten 2 Minuten. Das nervt andere manchmal, ich find’s gut. Ich bin absolut nicht nachtragend, was ich von anderen auch oft erwarte und nicht immer bekomme. Und ich kann andere zum Lachen bringen. Leider ist mein Kurzzeitgedächtnis kaum vorhanden. Wenn ich einkaufen gehe, brauche ich zwingend einen Einkaufszettel. Außerdem bin ich ein bisschen dickköpfig und stur.

    Welches Buch liest du gerade?
    Elizabeth Koztova: The Historian. Sonst lese ich fast nur Krimis.

    Was sollten alle über dich wissen?
    Och, so wichtig bin ich nun wirklich nicht.

    Wenn du in Deutschland etwas ändern könntest – was wäre das erste?
    Englisch ab der 1. Schulklasse.

    Welche Entscheidung in deinem Leben würdest du gerne rückgängig machen?
    Keine. Wirklich nicht.

    Warum bist du froh, ein Mann zu sein?
    Da gibt es vieles: Ich kann Kinder kriegen, ohne sie selbst zu kriegen, ich kann im Stehen pinkeln, ich werde nicht einmal im Monat launisch, ich brauche mich nicht schminken, kann auch mal 3 Kilo mehr wiegen ohne Komplexe zu bekommen, kann mehr Bier vertragen und und und…

    Was möchtest du unbedingt in deinem Leben noch machen?
    Wenn es ginge: jedes Land dieser Welt besuchen. Da das wohl nicht geht: Möglichst viele Länder dieser Welt besuchen. Gerade eben war ich in Mexiko und Belize.

    Ein schöner Abend endet für dich mit…?
    …dem Gefühl, einen schönen Abend gehabt zu haben.

    Du darfst einen Monat an einem Ort deiner Wahl mit einer Bloggerin/einem Blogger deiner Wahl verbringen. Wohin fährst du und wen nimmst du mit?
    Island will ich noch sehen. Nächstes Jahr geht es wohl nach Kambodscha und Vietnam. Ob ein Blogger dann dabei ist, ist mir eigentlich schnurzpiepe ;)

    Welche drei Dinge packst du ins Reisegepäck, weil du nicht darauf verzichten kannst?
    Zahnbürste, Zigaretten, was Süßes.

    Lass uns ein wenig über dein Liebesleben plaudern. Hast du einen Freund/eine Freundin?
    Du hörst wohl nicht zu, du! Die Sarah ist seit 8 Jahren meine bessere Hälfte.

    Wie hast Du ihn/sie kennen gelernt?
    Eigentlich eher unspektakulär, auf der Geburtstagsfeier eines gemeinsamen Bekannten. Ein bisschen Alkohol und dann kam eins zum anderen…

    Im Alltag nennt er/sie dich:
    Eigentlich Stefan. Manchmal Hase. Das hör ich sehr gerne.

    Was ist für dich Erotik?
    Undefinierbar. Alles, was anmacht.

    Wie verdrehst du Männern/Frauen den Kopf?
    Gar nicht. Vielleicht durch meinen unglaublichen Körper? ;)

    Glaubst du an die wahre Liebe?
    Auf jeden Fall. Ich habe Sie schon gefunden.

    Wie steht es mit Sex, bist Du eher der Blümchentyp oder magst Du es wild und hemmungslos?
    Kommt ganz drauf an. Beides hat seine Berechtigung und Notwendigkeit.

    Ist Bloggen für dich eine rein virtuelle Angelegenheit oder kannst du dir auch den Schritt in die Realität vorstellen, z.B. einen Blogger persönlich kennen zu lernen?
    Das ist ja gerade das Schöne am Bloggen, hinter einem Blog stehen immer auch reale Personen (meistens zumindest). Natürlich kann man die dann auch kennen lernen. Sollte man in einigen Fällen sogar.

    “jovelstefan“ Wie bist Du zu Deinem Nick gekommen – und was bedeutet er?
    Wie bei den meisten hat man den Nick mal unbedacht gewählt, weil man mal schnell einen brauchte. Und der bleibt dann irgendwie hängen. Jetzt isses zu spät… „Jovel“ ist Masematte, das ist eine münsteraner Sondersprache, von der einige Vokabeln noch umgangssprachlich benutzt werden. Was „Jovel“ bedeutet, kann man im Internet leicht rausfinden ;)

    Verrätst du uns deinen richtigen Vornamen?
    Rate doch mal! ;)

    Besten Dank für das Gespräch!
    Ich habe zu danken! Wo gehen wir den jetzt noch hin? Ich könnt noch ein weiteres Bierchen vertragen…

    Und wer jetzt noch nicht genug hat, geht direkt zu jovelstefan.

    Mein nächster Gast ist Alanar!

  • PropheT

    Willkommen, PropheT! Fühl dich wie zuhause. Was darf ich dir zu trinken anbieten?
    Nein, danke...Bisschen warm hast dus hier. Ich mach mal die Heizung aus.

    prophet

    Wo bloggst du und wie bist du dazu gekommen?
    Wo ich blogge? Naja...Blogspot. Weil der erste Bloghost der mir in die Finger kam. Wie ich drauf gekommen bin? Ich hab per Zufall kaliban.org von Herrn Lott entdeckt, dann die Seite von Herrn Siegismund und dann die von Herrn Schnelle usw. Dachte mir das könnt ich auch mal machen, zumals ne gute Übung ist um die html-Grundlagen zu kapieren...

    Wie sieht Dein Leben aus? Beschreibe uns mal einen ganz normalen Tag.
    öh...Schule. Zuhause. Rechner Bücher Essen Trinken Schlafen. Das Übliche.

    Was macht dein Leben lebenswert?
    äh...äh...gar nichts...

    Wo lebst du und womit verdienst du deinen Lebensunterhalt bzw. womit willst du ihn mal verdienen?
    Schleswig Holstein. Mehr sag ich nicht. Noch Schüler, will mal in ne journalistische IT-Richtung gehen, sprich für n Magazin oder so schreiben oder aber in nen kleinen Laden. Mal sehen wo ich ne Chance krieg.

    Was treibst du in deiner Freizeit?
    Kram. Menschen fressen. Musik hören. CS-Kiddies und Hoppern Angst einjagen...

    Was genau befindet sich gerade in deinem Kühlschrank??
    Wurst. Und so Salat-Dinger. Bisschen Joghurt. Saucen die ich nicht kenne.

    Da wir in der Küche sitzen – welche kulinarischen Genüsse hau’n dich aus den Socken?
    Aus den Socken hauen? Gar nichts. Aber es gibt sehr viele Sachen die ich mag.

    Wie alt bist du in 15 Jahren und wie sieht dann dein Leben aus?
    32...Halbglatze, Wampe, Sofa, Hartz 4! Dann Selbstmord. Evtl.

    Zurück in die Gegenwart. Was kannst du besonders gut?
    äh...äh...äh...nix?

    Welche drei Charaktereigenschaften magst du an dir? Und welche würdest du lieber verschweigen?
    Immer diese Fragen nach Qualifikationen...

    Welches Buch liest du gerade?
    Grade keins...aber hab vor eines zu lesen dessen Namen ich vergessen hab...kann mich im Moment aber noch nicht dazu durchringen, weil das wirkt so...unoriginell...

    Was sollten alle über dich wissen?
    So wenig wie möglich!

    Wenn du in Deutschland etwas ändern könntest – was wäre das erste?
    Das gesamte Politische System. Oder wenigstens Nazis raus. Weil ich nicht verstehen kann wie ein Staat zulässt dass eine Gruppe einen der schlimmsten Fehler der Geschichte wiederholen will!

    Welche Entscheidung in deinem Leben würdest du gerne rückgängig machen?
    Extrem viele! Such dir eine aus...

    Warum bist du froh, ein Mann zu sein?
    Weil wir für die gleiche Arbeit mehr Geld kriegen! PWNED!

    Was möchtest du unbedingt in deinem Leben noch machen?
    Dark Messiah zocken...freu mich voll drauf...

    Ein schöner Abend endet für dich mit…?
    Schlaf. Ohne nervige Viecher. Ich hasse Mücken. Hatte ich das schon erwähnt?

    Du darfst einen Monat an einem Ort deiner Wahl mit einer Bloggerin/einem Blogger deiner Wahl verbringen. Wohin fährst du und wen nimmst du mit?
    Ich fahre nach Norwegen an irgendeinen Fjord am Arsch der Welt. Mitnehmen tu ich...Frau Springfloh, weil ich gerne sehen würde wie sie die Nerven verliert und ausrastet.
    Alternativ: Mit Herrn Parino nach Tasmanien. Dronten jagen.

    Welche drei Dinge packst du ins Reisegepäck, weil du nicht darauf verzichten kannst?
    Rechner, Chloroform, Hanf. Weil ohne Seile geht ja nicht.

    Glaubst du an die wahre Liebe?
    Zitat Cavallera: "FUEL THE HATE!"

    Ist Bloggen für dich eine rein virtuelle Angelegenheit oder kannst du dir auch den Schritt in die Realität vorstellen, z.B. einen Blogger persönlich kennen zu lernen?
    Ich kann mir nicht vorstellen dass irgendein Blogger...nein...überhaupt irgendwer mich kennen lernen will XD

    “PropheT“ Wie bist Du zu Deinem Nick gekommen – und was bedeutet er?
    Ich hab lange gesucht nach was passendem. Bin dann fündig geworden. Einmal wollte ich was haben, in dem mein Name nicht verbaut ist, so dass man Rückschlüsse ziehen könnte...PropheT (man beachte bitte das große T von wegen Differenzierung von anderen, der Nick ist leider viel zu häufig) habe ich gewählt weil ich oft, wenn ich mich langweile, das Gefühl hab zu ahnen was passieren wird. (=Unterschwellige Kritik an vorhersehbaren Filmen). Dann noch, da der Prophet nichts gilt im eigenen Land und...naja...Propheten werden in der modernen Gesellschaft nicht ernst genommen, ausgelacht. Zu Recht! Aber daher fand ich den Namen für mich passend...

    Verrätst du uns deinen richtigen Vornamen?
    Nö.

    Besten Dank für das Gespräch!
    Jaja...sag mal...willst du den Herd nicht mal ausmachen? Hier riecht was kokelig!

    Und wer jetzt noch nicht genug hat, geht direkt zu PropheT.

    Am Samstag kommt bastianehl!

  • Zylinderkopf

    Willkommen, Zylinderkopf! Fühl dich wie zuhause. Was darf ich dir zu trinken anbieten?
    Danke für das warme Plätzchen erstmal (Kekse sind übrigens was feines)! ;) Wenn's dir keine Umstände bereitet, würde ich gerne einen Kaffee nehmen, stark und schwarz, danke.

    zylinderkopf

    Wo bloggst du und wie bist du dazu gekommen?
    Ich blogge im Moment bei myblog.de/zylinderkopf . Zylinderkopf gibt es allerdings noch nicht so lange, vorher habe ich bei myblog.de/einhut geschrieben. Desweiteren schreibe ich ab und an und früher oder später auch mal wieder beim Gemeinschaftsblog Zwischennetzzeitung, die ich jedem nur ans Herz legen kann. Zum bloggen gekommen bin ich eigentlich dadurch, dass ich eine Zeit lang nur Blogs gelesen habe und bei der Suche nach neuen, interessanten Blogs, sind mir einige sehr schlechte Blogs auf den Bildschirm geraten und ich dachte mir, dass kannste doch besser. Naja, das Ergenbis kann man sich ja jetzt angucken... :)
    Ich freue mich übrigens sehr, zu sehen, dass es Leute gibt, die die Blogs regelmäßig besuchen und auch gerne mal Feedback geben. Weiter so Leute!

    Wie sieht Dein Leben aus? Beschreibe uns mal einen ganz normalen Tag.
    Also ich bin Student, stehe viel zu spät auf, schaffe es so eben noch pünktlich in die Uni, besuche dort meine Veranstaltungen und kümmer mich dann meist Abends darum die Texte für den nächsten Tag zu überfliegen, weil ich das schon wieder dir ganze Woche vor mir hergeschoben habe. In letzter Zeit kommt noch dazu, dass ich das Kind von meiner Zwillingsschwester gerne mal ein bisschen betüddel, ist nämlich ein netter kleiner, mittlerweile auch ein bisschen babyspeckiger Fratz.

    Was macht dein Leben lebenswert?
    Dass ich überhaupt leben darf. Man kann doch froh sein, dass man zu den Glücklichen gehört, die ein Plätzchen in der guten Stube von Mutter Erde zugewiesen bekommen haben und nicht mit 1,44 € frankiert zu den grünen Männchen geschickt wurde.

    Wo lebst du und womit verdienst du deinen Lebensunterhalt bzw. womit willst du ihn mal verdienen?
    Öhm...ähem, anderes Thema? Ich studiere Philosophie und Sozialwissenschaften, woher soll ich wissen bei welchem Pizzasevice ich mein Geld verdiene!?

    Was treibst du in deiner Freizeit?
    In meiner Freizeit lese ich gerne alles Mögliche, höre Musik, treffe mich mit abgefahrenen Leuten, blogge, lese Blogs und mein größtes Interesse ist Motorsport! Alles was damit zu tun hat, verschlinge ich und gebe es nicht mehr wieder her. :P Ätsch!

    Was genau befindet sich gerade in deinem Kühlschrank??
    Ich wohne ehrlich gesagt noch bei Muttern und da kann ich mich drauf verlassen, dass alles wichtige immer da ist. Was nicht fehlen darf ist Käse, wenn man sich mal eine schmieren will.

    Da wir in der Küche sitzen – welche kulinarischen Genüsse hau’n dich aus den Socken?
    Ich esse eigentlich eher wenig. Essen begeistert mich auch nicht übermäßig, das brauch ich nur zum Leben, fertig. Es gibt aber wenig, dass ich nicht mag.

    Wie alt bist du in 15 Jahren und wie sieht dann dein Leben aus?
    Ich bin 36 und werde sehen, was das Leben gebracht hat. Ich hätte gerne ein paar Kinder und 'ne nette Frau (bin noch zu vergeben ;)) im Haus...

    Zurück in die Gegenwart. Was kannst du besonders gut?
    Yeah! Ich bin super geduldig und kann gut zuhören.

    Welche drei Charaktereigenschaften magst du an dir? Und welche würdest du lieber verschweigen?
    Oben schon gesagt: Ich bin geduldig und das mag ich auch. Mein Optimismus ist mir schwer zu nehmen und ich bin eine ehrliche Haut. Außerdem habe ich viel Humor...
    Was ich nicht so mag: Ich kann schlecht meine Zeit einteilen und ich bin manchmal ein bisschen faul. Und drittens, macht euch selber Gedanken, ich mach mich doch nicht unnötig schlecht. :P

    Welches Buch liest du gerade?
    Russendisko von Kaminer und halb für die Uni, halb für mich „Also sprach Zarathustra“ vom ollen Friedrich.

    Was sollten alle über dich wissen?
    Dass ich arrogante Leute nicht leiden kann, die sollen sich bloß von mir fernhalten. Außerdem liebe ich Hüte, aber das verrät ja schon der Titel des Blogs.

    Wenn du in Deutschland etwas ändern könntest – was wäre das erste?
    Hutpflicht einführen. Den meisten Leuten stehen nämlich Hüte sehr gut. Man muss nur das passende Modell finden.

    Welche Entscheidung in deinem Leben würdest du gerne rückgängig machen?
    Keine, das hat eh keinen Sinn, weil man dann bestimmt ne andere Entscheidung fällt die man hinterher bereut.

    Warum bist du froh, ein Mann zu sein?
    Wegen den Frauen. Die sehen doch viel schöner aus als Männer.

    Was möchtest du unbedingt in deinem Leben noch machen?
    Die große Liebe finden.

    Ein schöner Abend endet für dich mit…?
    Langem, tiefem Schlaf.

    Du darfst einen Monat an einem Ort deiner Wahl mit einer Bloggerin/einem Blogger deiner Wahl verbringen. Wohin fährst du und wen nimmst du mit?
    Oh, da gibt’s einige, die in Frage kommen würden. Beispielsweise Unentwegt, oder Dreiradraserin.

    Welche drei Dinge packst du ins Reisegepäck, weil du nicht darauf verzichten kannst?
    Drei nette Menschen, ich hoffe die Enge im Koffer lässt sich während der Reise aushalten.

    Lass uns ein wenig über dein Liebesleben plaudern. Hast du einen Freund/eine Freundin?
    Ne, bin noch zu haben... ;)

    Wie hast Du ihn/sie kennen gelernt?
    Gar nicht.

    Im Alltag nennt er/sie dich:
    Weiß ich doch jetzt nicht.

    Was ist für dich Erotik?
    Wissen was mich schönes erwartet, bzw. es mir vorstellen.

    Wie verdrehst du Männern/Frauen den Kopf?
    Soll schon vorgekommen sein, aber wie? Bin ich nicht der richtige Ansprechpartner für.

    Glaubst du an die wahre Liebe?
    Auf jeden Fall!

    Wie steht es mit Sex, bist Du eher der Blümchentyp oder magst Du es wild und hemmungslos?
    Kommt drauf an wie SIE es mag, da findet man schon nen Weg.

    Ist Bloggen für dich eine rein virtuelle Angelegenheit oder kannst du dir auch den Schritt in die Realität vorstellen, z.B. einen Blogger persönlich kennen zu lernen?
    Eigentlich schon, nur glaube ich nicht, dass das passieren wird. Die meisten bei denen das in Frage kommen würde, werde ich wohl schon allein aus Gründen großer Enfernung eher nicht kennen.

    “Zylinderkopf“ Wie bist Du zu Deinem Nick gekommen – und was bedeutet er?
    Mein erster Blog hieß einhut, mein jetztiger Zylinderkopf, beides Wortspiele zum Thema Hut. Die hab ich mir selbst verpasst, weil ich gerne Hüte trage, u. a. einen roten Zylinder. Im „richtigen“ Leben habe ich aber jede Menge anderer Spitznamen...

    Verrätst du uns deinen richtigen Vornamen?
    Ja, Filip. Mit 'F', wie man's spricht.

    Besten Dank für das Gespräch!
    Danke auch, hat Spass gemacht. :D

    Und wer jetzt noch nicht genug hat, geht direkt zu Zylinderkopf.

    Am Donnerstag kommt PropheT!

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